Chile und Argentinien Nord – Paso Agua Negra, Ruta 40 und Paso Sico

22.4.2017

Der Altiplano der Anden in Bolivien und Peru und damit Fahrradfahren in grossen Höhen rückt nun immer näher. Höchste Zeit also, mit dem Höhentraining zu beginnen! “Wenn scho denn scho”- wir nehmen uns gleich den höchsten Pass zwischen Chile und Argentinien vor: den Paso Agua Negra. 4780 Höhenmeter waren von der am Meer gelegenen Stadt La Serena zu bewältigen! Vorerst geniessen wir jedoch noch die sympathische Hafenstadt im Kolonialstil, in die wir per Bus aus Santiago gelangt sind. Hier könnte man fast in Spanien sein: wir geniessen Bauten im Kolonialstil, gute Stimmung, warmes, sonniges Wetter und Strand inkl. Strandbar.

“La dolce vita” in La Serena mit erfrischendem Pisco-Punsch

Hier nun in drei Teilen die Erlebnisse der letzten Wochen:

Paso Agua Negra

Kurz nachdem wir losgefahren sind von La Serena, springt Joseps Kette immer wieder vom grössten Kettenblatt. Die Zähne sind zu fest abgenutzt und können nun die in Santiago neu montierte Kette nicht mehr halten. Zu dumm, hatten wir dies nicht bereits in Santiago bemerkt! Glücklicherweise liess sich ein neues Kettenblatt online bestellen und in zwei Tagen liefern per CorreoChile. So bleiben wir gleich drei Nächte in Vicuña in einem angenehmen Camping. Das im Valle del Elqui gelegene Dorf ist bekannt für die Wein- und Piscoproduktion sowie für verschiedene astronomische Observatorien. So unternahmen wir eine Führung in einer Pisco-Produktion. Dieses edle Destillats wird aus Wein resp. Traunenmost gewonnen, im Gegensatz zum Beispiel zu Grappa, der aus Trester destilliert wird. Wir präferieren trotzdem den guten alten Grappa; was aber vielleicht auch daran liegen könnte, dass wir vermutlich nicht den besten Pisco zum Probieren vorgesetzt erhalten haben.

In der Pisco Destillerie

An einem Abend buchen wir eine Tour in einem Observatorium. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung werden wir per Auto abgeholt ( das Fussballländerspiel zwischen Chile und Venezuela war eben noch nicht fertig…). Mit einem Teleskop beobachten wir ferne Sterne, wir frischen zudem unsere Astronomischen Kenntnisse auf und  lernen einige der Sternbilder im hier extrem klaren, südlichen Nachthimmel kennen. So erkennen wir jetzt unter Anderem den Orion mit seinem Gürtel, das Kreuz des Südens, die Waage sowie die zwei Magellanischen Wolken.

Nachdem wir das neue Kettenblatt montiert haben, setzten wir den Aufstieg fort. Dank Asphalt zu Beginn und Rückenwind kommen wir zügig voran dem Fluss Elqui entlang. Im Talboden rund um den Fluss war es erstaunlich grün und überall wurden Trauben und Früchte angebaut. Weiter weg vom Fluss war es sehr arid und kaum mehr Vegetation zu finden.

Weinbau und Weinbeerenproduktion im Valle del Elqui
Rio Elqui

Je höher wir stiegen, desto einsamer und arider wurde es, desto farbiger erschienen jedoch die Berge und Felsen. Hinter jeder Kurve bot sich uns wieder ein neues Schauspiel der Farben und einzigartigen Felsformationen.

Morgenstimmung über dem Stausee
Farbenschauspiel
Felsformation um Felsformation
Kurve um Kurve um Kurve

Eine Nacht campieren wir direkt neben dem Bach, die nächste Nacht bei einer verlassenen, einfachen Schäferhütte. Diese bot uns zwar willkommenen Schutz gegen den Wind, war aber von vielen Mäusen bewohnt. Kaum passte man kurz nicht auf, war schon eines dieser Mistviecher in die Tasche geklettert. Während der Nacht liess uns zudem das ständige Rascheln rundherum lange wach liegen.

Übernachtung in der verlassenen Schäferhütte. Im Vordergrund hängt eine Schafhaut zum trocknen…

Trotzdem einigermassen ausgeruht setzen wir am morgen die Reise Richtung Passhöhe fort durch spektakuläre Landschaften. Irgendwann entscheiden wir, den ganzen Pass heute zu bezwingen. Nur hatten wir die steilen Passagen zuoberst zusammen mit der dünnen Luft, die uns kaum zu Atem kommen liess, wohl etwas unterschätzt. Die letzten drei Kilometer bewältigten wir nurmehr schiebend, teilweise ein Velo nach dem andern, Josep am Lenker und ich von hinten stossend… So stehen wir erschöpft aber mit einem Glückgefühl ob unserer Leistung und den überwältigenden Aussichten erst gerade knapp vor Sonnenuntergang kurz vor 19:00 Uhr oben auf dem Pass. Die Temperaturen näherten sich nun rasant dem Nullpunkt, deshalb war schnell warme Kleider anziehen angesagt. Noch schnell ein Erinnerungsfoto und dann begann eine eiskalte Fahrt entlang von Ewigschneefeldern auf der anderen Seite runter auf der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz.

Geschafft! Genau Viertausendsiebenhundertachzig Meter! Und jetzt schnell runter bevor wir hier festfrieren…
…vorbei an vielen ewigen Schneefeldern

Mit dem letzten Licht fanden wir auf 4500 Metern fanden wir hinter einer Baumaschine den einzigen geeigneten Windschutz und stellen schnell das Zelt auf. Frierend kriechen wir in die Schlafsäcke- nicht mal mehr zum Essen hatten wir Kraft. Nur langsam wärmen wir uns auf bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und einem beissenden Wind. Zudem liess uns ein durch die Höhe verursachtes, stechendes Kopfweh nur sehr unruhig schlafen. Am frühen Morgen hören wir plötzlich ein Auto vorfahren: die Strassenarbeiter sind gekommen, um uns unseren “Windschutz” wegzufahren.

Unser Windschutz wird uns am frühen Morgen weggefahren… (unser Zelt hat in Santiago übrigens ein neues “Mänteli” gekriegt von MSR, nachdem das alte Aussenzelt nicht mehr regendicht war trotz flicken.)
Gefrorener Bach
… und goldfarbene Hänge

So setzen wir halt die Abfahrt fort und versuchen, möglichst schnell in wärmere Gefilde zu gelangen. Überall sind die kleinen Bäche gefroren, was zusammen mit den ausgedehnten, ewigen Schneefeldern weiter oben und mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen ein besonderes Bild bot. Im Restaurant “El Relincho” im Dorf Las Flores angekommen gönnen wir uns ein leckeres Riesen-Sandwich mit Pommes-Frites und ein Bier. Der nette Gastwirt liess uns anschliessend im Hinterhof sogar gratis zelten inkl. warmer Dusche. Von hier gestaltete sich die Weierreise für uns vorerst viel abwechslungsreicher als gedacht.Unsere Augen erfreuten sich über grüne Oasen, ein grosser Stausee, tiefe Flusstäler mit wiederum spektakulären Felsformationen in allen Farben. Langweilig wurde es uns auf jeden Fall nicht, zumindest bis wir auf die berühmte Route 40 stiessen.

Unterwegs in Argentinien Richtung Ruta 40
Hügelzug
Diese nach lustigen, nach Popcorn riechenden Früchte kann man essen: unter der gelben Schale findet sich rotes, süsses Fruchtfleisch

Kleine “Odysee” nach Salta über die Ruta 40

Fadengrad bis zum Horizont erstreckte sich die Ruta 40 vor uns, als wir diese nach Mittag erreichen. Wir versuchen es mit Autostopp, um möglichst schnell nach Salta zu gelangen und etwas Zeit zu gewinnen. Kein einfaches Unterfangen, wie wir schnell feststellen: erstens sind wir vermutlich noch kaum eine asphaltierte Strasse mit so wenig Verkehr gefahren, zweitens gehen die wenigen Fahrzeuge die es gibt, meist nur gerade zum nächsten Dorf und drittens sind hier in der Gegend vielmehr klapprige Kleinwagen statt Pickups wie im Süden unterwegs. Irgendwie geniessen wir es aber auch, wieder mal richtig schnell voranzukommen auf der flachen Strasse. Obwohl wir natürlich keine Chance gegen die noch schnelleren Rennvelofahrern hatten, die wir unterwegs kreuzen.

Fadengrad bis zum Horizont: Ruta 40
Entlang des Weges: Was auf den ersten Blick wie eine Müllhalde aussieht ist in Wahrheit ein Schrein für die argentinische Volksheilige “La difunta Correa” (die verstorbene Correa). Der Legende zufolge ist sie in der argentinischen Wüste auf der Suche nach ihrem, im Krieg gegen die Engländer kämpfenden, Mannes verdurstet. Der Säugling an ihrer Brust hat wie durch ein Wunder überlebt. Ihr zu Ehren werden Wasserflaschen abgelegt.
Gauchito Gil ist ein weiterer argentinischer Volksheiliger, der insbesondere von Reisenden gehuldigt wird
Und natürlich darf bei allen Volksheiligen doch der argentinische Papst Franziskus nicht fehlen!

So war es schnell Abend und wir waren im Dorf Guandacol angekommen. Als einzige Gäste im Hostal dort gefällt es uns so gut, dass wir gleich zwei Tage bleiben und im Schatten von Reben entspannen. Danach hängen wir gleich noch zwei Tage Fahrradfahren über die imposante Cuesta de Miranda bis in die Stadt Chilecito an und hoffen dort einen Bus zu finden nach Salta. Da wurden wir enttäscht: nur über einen ziemlich grossen Umweg und mehreren Bussen war dies möglich wie wir von der Tourismusinfo informiert wurden. Die Siesta wird in diesem Teil Argentiniens nämlich sehr ausführlich gelebt: zwischen 13:00 Uhr Nachmittags bis 18:00 oder 19:00 Uhr ist hier fast ausnahmslos alles geschlossen und die Stadt wie ausgestorben. Einzig einige Eiscremebuden sind geöffnet. So gönnen wir uns wenigstens ein Eis bevor wir weiterfahren und uns wieder per Autostopp versuchen.

Cuesta de la Miranda
Kakteen und rote Felsen prägen die Landschaft der Cuesta de la Miranda
Morgenstimmung in der gar nicht so grauen Wüste

Erst am nächsten Tag gegen Mittag und nach einer ruhigen Zeltnacht mitten in der Wüste nimmt uns ein Pickup mit nach Aimogasta. Dort ergattern wir uns ein Busticket für den nächsten Tag nach Salta mit einmal Umsteigen und quartieren uns in das örtliche Hotel ein. Kaum angekommen, kommen wir mit einem grossen, kräftigen Mann und seinen beiden Söhnen ins Gespräch, die sich sehr interessiert zeigten über unsere Reise. Dazwischen wurden wir immer wieder von Leiten unterbrochen, die mit diesem Mann ein Foto schiessen wollten. So stellte sich heraus, dass wir gerade den ehemaligen mehrmaligen südamerikanischen Meister im Boxen Kategorie Schwergewicht kennengelernt hatten, der 2003 sogar einmal gegen Klitschko um den Weltmeistertitel gekämpft hatte (allerdings chancenlos). Fabio Moli scheint jedoch hierzulande insbesondere durch seine Teilnahme und Gewinn der TV- Realityshow “Bailando por un Sueño” bekannt geworden zu sein. Wer sich von seinen Tanzkünsten überzeugen möchte, kann dies hier tun (vielleicht besser wenn ihr kein Spanisch versteht bei diesem sehr expliziten Reaggeton-Lied…).   Wir hoffen allerdings, dass er ein besserer Boxer als Tänzer war!

Mit dem ehemaligen Boxer Fabio “La Mole” Moli in Aimogasta

Am nächsten Tag lädt uns Fabio sogar zum Mittagessen ein. Dabei lernen wir zudem einige Mountainbiker kennen sowie der Organisator eines am nächsten Tag stattfindenden Mountainbikerennens. Fast ein Bisschen traurig schon gehen zu müssen (gerne wären wir zum Rennen geblieben) verabschieden wir uns Richtung Busstation. Beim Umsteigen in Catamarca begannen die Probleme: entgegen der mehrfachen Versicherung der Ticketverkäufer in Aimogasta, dass die Mitnahme der Velos im Bus problemlos möglich sei, verweigerte man uns hier die Reise mit den Velos. Trotz mehrmaligem Nachfragen und Bitten war nichts zu machen, auch alle anderen Busgesellschaften mit Service nach Salta verweigerten uns die Mitnahme. Irgendwann am zehnten Schalter hatten wir eine Lösung: ein Bus nach Tucuman, und von dort nach Salta. Mit einem grosszügigen Trinkgeld für den Chauffeur passten die Velos plötzlich hervorragend in den Stauraum des halbleeren Buses und auch in Tucuman fanden wir sofort Anschluss. Trotz allem erreichten wir somit am nächsten Morgen früh Salta wie geplant. Ärgerlich war einzig, dass ich meinen Helm vermutlich im Bus liegen gelassen habe und dieser später unauffindbar blieb. Bei einem örtlichen Fahrradhändler fand ich einen Ersatz am nächsten Tag. In guter Erinnerung von Salta bleibt uns allem voran die super leckere Parilla, die wir in einem Restaurant genossen. Nicht ganz billig zwar, aber die butterzarten “Bife de Chorizo”, “Lomo” und “Asado” waren das Geld allemal wert.

Paso Sico

Gestärkt machten wir uns auf zum nächsten Pass: der Paso Sico, der uns wieder zurück nach Chile, nach San Pedro de Atacama führen soll. In Wahrheit handelt es sich jedoch um fünf Pässe und nicht nur einen hohen Pass. Die meisten Höhenmeter, total 3660, waren in den ersten zwei Tagen zu bewältigen. Der Weg führte uns von der fast schon urwaldähnlichen, dichten Vegetation in Salta in eine zunehmends karger werdende Punalandschaft. Auf weiten Teilen fahren wir entlang der Schienen des berühmten “Tren a las nubes” (Zug in die Wolken).

Der Aufstieg beginnt
Eisenbahnbrücke des “Tren a las nubes”
Hübsches, traditionelles Wandmosaik bei einem Zentrum eines indigenen Stammes aus der Region

Der zweite Tag war besonders anstrengend und zumindest ich gelangte ziemlich an meine Grenzen. Nach rekordverdächtigen knapp acht Stunden im Sattel trafen wir bei Einbruch der Dämmerung in San Antonio de los Cobres, ein recht hässliches Mienendorf, ein. Wir bleiben zwei Nächte zur Akklimatisierung, bevor wir die Fahrt mit mit Essen voll gepackten Taschen nun ausschliesslich auf Schotterpiste fortsetzen. Entlang des gesamten Weges ist die einsame Landschaft absolut faszinierend. Trotz der Trockenheit gibt es auf der argentinischen Seite erstaunlich oft Wasserquellen, zB kleine Bäche oder Moore zu entdecken mit spriessendem Grün rundum. Wir fahren zudem an Salaren vorbei, an vielen schneebedeckten Bergen sowie auf der chilenischen Seite an einigen wunderschönen Seen mit jeder Menge an Enten und Flamingos.

Paso Sico, argentinische Seite
Wir mit unseren treuen Gefährten
Paso Sico
Am salzigen Ufer der Laguna Tuyajto
Herrliches Panorama
Laguna Miniques

Unser Feind ist einzig der Wind, der etwa ab Mittag aufzieht und uns gemein immer kräftig entgegen bläst und uns nur noch langsam vorankommen lässt. Deshalb war trotz Eiskälte frühes Aufstehen angesagt!

Zu kämpfen hatten wir mit viel Gegenwind: hier Windhose über der Puna
… und kräftige Sandverwehungen

Übernachten tun wir die erste Nacht im Wartesaal eines stillgelegten Bahnhofs und die zweite Nacht beim argentinischen Zoll, wo uns unverhoffter Luxus erwartete: Betten drinnen, Küche und eine warme Dusche! Nach uns trudelten noch zwei gestrandete Backpacker sowie ein mit dem Auto reisendes Paar ein, die den Zoll bereits geschlossen vorgefunden haben. Wir haben einen lustigen Abend zusammen und kommen erst ziemlich spät ins Bett. Dies obwohl wir wegen des Windes wieder früh los wollten. Sowieso mussten wir noch die Zollformalitäten erledigen: insgesamt sechs Posten auf argentinischer und chilenischer Seite waren zu durchlafen und es dauerte bis 08:30 bis auch noch die letzte dieser sechs Personen auftauchte… Die weiteren Nächte campieren wir wild an wunderschönen Plätzen. Wegen der Kälte kuscheln wir uns jeweils möglichst früh wie Mumien eingepackt in unsere Schlafsäcke. Am Morgen ist alles Wasser, das wir nicht mit ins Zelt genommen haben, beinhart gefroren. Einmal war es am morgen bei Minus 7 Grad so kalt, dass das zum Abwaschen vorgesehene Wasser im Teller sofort gefror… Mit der Sonne wärmten wir uns durch dem Tag jedoch sofort wieder auf.

Beim Dorf Olocapato am frühen Morgen
Wunderbarer Zeltplatz
Morgenstimmung auf unserem Campspot bei der Laguna Miniques

Wasser war auf der ganzen Rute erstaunlich einfach zu finden. Sei es bei einer Polizeistation,beim Zoll oder in einem Strassenarbeitercamp auf der chilenischen Seite. Dort wurden wir zu einem Kaffee und Brot eingeladen und mit Literweise Wasser für zwei Tage eingedeckt. Bei einem Rast bei der Abfahrt außer chilenischen Seite hält plötzlich einer der nun zahlreicher werdenden Touristenbusse an und der Fahrer drückt uns ein feines, halbes Baguette sowie Schoggimilch in die Hände, wir fühlten uns wie im Himmel!

Gestaunt haben wir insbesondere auch über die grosse Vielfalt an Leben, die wir in diesem unwirtlichen Gebiet antreffen.

Gesellschaft leisteten uns immer wieder ganze Herden an Vicunias…
…wie auch Reineke Fuchs…
…und diese süssen Kerle

Vom letzten Campspot bei den wunderschönen Lagunas Miniques und Miscanti, die wir ganz für uns alleine hatten am Abend und frühen morgen nach und vor den grossen Touristenströmen, ging die Fahrt nun rasant noch unten Richtung San Pedro de Atacama. Wegen des im Verlaufe des Tages aufgezogenen Windes blieben wir jedoch im Dorf Toconao, 30 km vor San Pedro, regelrecht stecken. Wir quartieren uns in einem Hostel ein und bleiben gleich drei Nächte! Hier scheint es entspannter zuzugehen als in der Touristenhochburg San Pedro de Atacama. Unter anderem findet an einem Tag die grosse chilenische Volkszählung statt. Auch wir wurden befragt, unter anderem zu unserer schulischen Ausbildung und eventuellen Zugehörigkeit zu einem indigenen Stamm. Zwar fühlen wir uns als “Helvetierin” und “Iberer”, diese zählen aber wohl hier definitiv nicht zu den indigenen Stämmen… Mit Veloputzen, verschiedene Löcher in Ausrüstung und Kleider flicken und fein kochen ist die Zeit schnell verstrichen. Für zwei weitere Nächte quartieren wir uns doch noch in San Pedro de Atacama ein, feiern Joseps Geburtstag und bereiten die Weiterfahrt nach Bolivien vor.

4 Comments on “Chile und Argentinien Nord – Paso Agua Negra, Ruta 40 und Paso Sico

  1. Amazing you guys rock!! Miss you to bits and happy that we called the other day.

    Big kisses Pim and Ellen

  2. Kompliment!!! Wieder lässt ihr uns mit so spannenden und interessanten Berichten und vor allem wunderbar schönen Fotos an eurer Reise teilnehmen! Ich lese eure Erlebnisberichte sehr gerne und habe übrigens den Link auch schon weiter empfohlen. Merci auch noch für die Karte, die wir erhalten haben, das hat uns sehr gefreut.
    Machets guet witerhin, gueti Reis und vor allem blibet gsung und zwäg.
    Liebi Grüess vo aune vo Thörige
    Vreni und Christian

  3. Danke für den spannenden Bericht. Ihr seid durch eine wunderbare, grandiose Landschaft gefahren.
    Liebi Grüessli nach Chile und gute Weiterfaht. Mueti

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